Vereinsausflug 2006


Auf den Spuren August des Starken

begab sich der Chor am 15.06.06 nach Sachsen um zu sehen was sich in den 12 Jahren (1994 waren wir ebenfalls in Sachsen) in diesem schönen Bundesland verändert hat. Und da wurden wir nicht enttäuscht.

Zielpunkt am ersten Reisetag war die Landeshauptstadt Dresden wo wir die historische Pfunds- Molkerei in derRadeberger Brauerei Innenstadt besuchten und schon einmal einen ersten Blick auf die Frauenkirche warfen. Nachdem wir am späten Nachmittag in Radeberg im Hotel Sportwelt unsere Zimmer belegt hatten, trafen wir uns zu einem Dämmerschoppen in der Radeberger Brauerei.Die Führung  bestätigte, dass Radeberg für Bierkultur eine gute Adresse ist. Reichlich kosteten wir das Pils und das Zwickelbier und die Freude war groß, als jeder noch ein Bierglas geschenkt bekam. Nach dem Abend-Buffet im Hotel kam ein Großteil der Reiseteilnehmer beim Ratespiel so richtig in Stimmung.
 

Der Sachsenzug

Der  2. Reisetag führte uns dann erneut nach Dresden. Nach der Besichtigung der Frauenkirche folgte unter der Führung von Ronald Stoll ein Stadtrundgang der uns an den wichtigsten Sehenswürdigkeiten der Altstadt, dem Sachsenzug, dem Königlichen Schloss, der Hofkirche, der Semperoper und dem Zwinger entlang führte und auf der Brühl`schen Terrasse endete. historischer SchaufelraddampferNach der Mittagspause bestiegen wir einen Schaufelraddampfer der weißen Flotte der Sächsischen Elbschifffahrt der uns dannSchloss Pillnitz zum Schloss Pillnitz brachte. In der Sommerresidenz der Sächsischen Könige hatten wir Gelegenheit Schloss, Parkanlage n.v.m. auf eigene Faust zu erkunden. Der Tag endete mit einem gemeinsamen Abendessen in dem in der Dresdner Heide gelegenen Historischen Fischerhaus, einem Gasthaus in dem einst Bier „zollfrei verzapft“ werden durfte.

Zeichen der Porzellanmanufaktur über die JahrhunderteDie Herzen schlugen höher als wir am 3. Reisetag die Meissner Porzellanmanufaktur ansteuerten. Was einst Gold werden sollte, wurde 1709 zu dem weltweit begehrten weißen Porzellan. Johann Friedrich Böttger gelang auf Weisung August des Starken 1710 die Porzellanmanufaktur aufzubauen in der heute noch jedes Stück in Handarbeit gefertigt wird. Im Anschluss an die Besichtigung der Manufaktur nutzten noch viele Reiseteilnehmer die Gelegenheit die Altstadt und die 1470 erbaute Albrechtsburg mit dem  Dom zu erklimmen, bevor es dann weiterging zum Sächsischen Staatsweingut Schloss Wackerbarth. Weinprobe im Staatsweingut Schloss Wackerbarth Hier konnten wir die auf Lösböden wachsenden Weine verkosten. Diese waren es auch, die Stimmung in den Bus brachten. Das barocke Jagdschloss der Kurfürsten und Könige Sachsens in Moritzburg war unser nächstes Etappenziel. Die Schlossführerin vermittelte unverblümt wie und was „gejagt“ wurde.Räuberhütte
Dann ging es ab in den Moritzer Wald zu einer urigen Räuberhütte. Die dortigen Räuber waren bestens darauf vorbereitet uns ein rustikales Räubermahl bei Musik und Tanz zu servieren.

 

Am 4. Reisetag fuhren wir in das Erzgebirge nach Annaberg-Buchholz. Dort besichtigten wir den Frohnauer Hammer, ein historisches mit Wasserkraft getriebenes Hammerwerk aus dem 15. Jahrhundert, das ab 1657 als Silberhammer und später alsBamberg Schmiede, bis 1904 betrieben wurde. Danach ging es weiter hinein ins Erzgebirge, vorbei an seinem höchsten Berg, dem Fichtelberg durch den Wintersportort Oberwiesenthal bis zur Grenze Böhmens. Auf der Heimfahrt besuchten wir noch die Domstadt Bamberg  wo die Gelegenheit genutzt wurde ein deftiges fränkisches Vesper mit Rauchbier einzunehmen.

Unser Reiseleiter: Ronald StollEberhard Steinmann und ReisegruppeAlle waren sich einig, dass es 4 schöne aber auch heiße Tage waren. Dank gebührt den Organisatoren dieser erlebnisreichen Reise. Eberhard Steinmann und Ronald Stoll verstanden es ein Programm zusammen zu stellen, das gut durchdacht, minutiös geplant und auch eingehalten wurde.

Wir wurden so richtig verwöhnt!

 P.F.

 Unsere Reisegesellschaft