Vereinsausflug 2007


Auf den Spuren Friedrichs des Großen  

 

Bei 4-tägigem „Kaiserwetter“ brach man am Donnerstag, um 06.30 Uhr, auf. Zum Vergrößern anklicken!Vom Festplatz Bammental ging es über die A6 in Richtung Nürnberg, das nach einer Frühstückspause im Rasthof Aurach auch pünktlich am späten Vormittag passiert wurde. Mittagsvesper am BusDer A9 folgend, führte der Weg dann nach Nordost, und als man die Grenze von Sachsen-Anhalt überquert hatte, folgte der nächste Halt, bei dem am Bus eine deftige Mittagsvesper serviert wurde, bereits auch mit gestiftetem Berliner Bier, das man vorsorglich mitgeführt hatte. Mit einem ebenfalls gestifteten Verdauungsschnaps wurde die Mittagspause beendet.
Frisch gestärkt, ging es nun weiter nach Brandenburg, und trotz langer Fahrt kam keine Langeweile auf. Mit einem Video konnten sich die Berlinfahrer schon einmal visuell auf die kommenden Sehenswürdigkeiten einstimmen, und Ronald Stoll verstand es immer wieder, mit kurzen Erklärungen über Land und Leute zu informieren oder zu unterhalten.
Schloss Sans SouciSo kam man pünktlich gegen 15.00 Uhr im Hotel in Potsdam an, konnte die Zimmer beziehen und sich frisch machen ( die einen unter der Dusche – die anderen an der Bar ! ), bevor es dann zum ersten Höhepunkt der Reise kam. Eine freundliche und sehr kompetente Führerin geleitete die Volks-Chorler durch Schloss und Park Sans Souci, die Residenz und den Sterbeort Friedrichs des Großen.
Am schlichten Grab des Großen Preußenkönigs, auf dessen Spuren wir bei unserer Reise immer wieder stoßen sollten, erinnerten wir uns, dass er erst 205 Jahre nach seinem Tod, im August 1991, hier den Platz fand, den er selbst für sich als Ruhestätte bestimmt hatte.
Nach einem gemeinsamen Abendessen im wunderschön eingedeckten „Sans Souci Saal“ des Hotels klang dann der erste Reisetag mit einem gemütlichen Beisammensein aus.
 

Die SiegessäuleDer Freitag gehörte dann ausschließlich Berlin! Das ReichtagsgebäudeGestärkt an einem opulenten Frühstücksbüffet, fuhren wir in die Hauptstadt und dort über Kaiserdamm, Tiergarten, Großer Stern und Straße des 17. Juni direkt vor den Reichstag. Am Platz der Republik, nach einem ersten kurzen Blick auf das Brandenburger Tor wurden wir dann allerdings auch schon am Haupteingang des Reichstagsgebäudes erwartet und steuerten, vorbei an der langen Besucherschlange, direkt den Plenarsaal des Bundestages an. Auf der Besuchertribüne wurden uns Organisation und Spielregeln einer Bundestagssitzung ausführlich erläutert. Mit einem Besuch der gläsernen Kuppel und einem eindrucksvollen Blick auf Berlin endete der Vormittag.

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Nach einer kurzen Freizeit, die von vielen zu einem Spaziergang Unter den Linden genutzt wurde, Das Brandenburger Torbegann die große Stadtrundfahrt. Zum Vergrößern anklicken!Über zwei Stunden wurden uns die Sehenswürdigkeiten Berlins, die beeindruckenden Bauwerke und auch die noch vorhandenen Narben der Teilung gezeigt und sehr fundiert erklärt Fotopausen am . Gendarmenmarkt oder bei Mauerresten an der Spree wurden natürlich ebenfalls eingelegt.

 

Anschließend an eine weiteren Freizeit, die für einen Ku’damm-Bummel genutzt wurde, ging es dann weiter zum Höhepunkt des Berlin-Besuches. Mit unserem Bus fuhren wir vor das Rathaus in Das Rathaus von KöpenickKöpenick und begaben uns dort in den Ratskeller, um unser Abendessen einzunehmen. Der Hauptmann von KöpenickWurden die Augen der Volks-Chorler bei den aufgetragenen Schweinshaxen und Rollbraten groß, so war das gar nichts im Vergleich dazu, wie sie staunten, als auf einmal der Hauptmann von Köpenick persönlich erschien und im Rahmen eines Berliner Abends mit Geschichten und Liedern über Alt-Berlin und den Schuster Wilhelm Voigt berichtete. Dass dabei auch der eine oder andere Reiseteilnehmer sein Fett weg hatte, gehört zum Berliner Humor und wurde immer wieder mit lautem Lachen und Beifall bedacht. Mit dem Badner Lied bedankte sich der Volks-Chor beim Hauptmann für seinen rundum gelungenen Auftritt. Ein „Schlummertrunk“ zu später Stunde an der Hotelbar beendete den zweiten Reisetag.

Zum Vergrößern anklicken!Am Samstag Vormittag ging es dann mit dem Bus und unserer Führerin vom Donnerstag durch Potsdam. Nikolaikirche, Glienicker Brücke, Neues Palais oder Schloss Cäcilienhof waren nur einige der Sehenswürdigkeiten, Checkpoint Charlydie wir gezeigt bekamen, bevor wir uns dann im Holländischen Viertel auf den Weg machten, um diesen Stadtteil und seine Biergärten zu erkunden.
Nachmittags ging es nochmals nach Berlin. Nach dem Besuch des Mauermuseums am Check Point Charly, nahmen viele die Gelegenheit wahr, auf dem schönsten Platz Berlins, dem Gendarmenmarkt, einen Kaffee oder ein Berliner Weißes zu trinken, bevor es wieder zurück nach Potsdam ging.
Unser HaveldampferUnd hier folgte nun sicher der Höhepunkt des ganzen Ausflugs.Sonnenuntergang über der Havel Auf einem Haveldampfer fuhren wir fast drei Stunden von Potsdam auf der Havel über den Wannsee, vorbei an der Pfaueninsel oder dem Babelsberger Schloss hinein in den einbrechenden Abend. Wir genossen dabei neben einem wunderschönen Sonnenuntergang auf dem Oberdeck auch noch ein hervorragendes Käpten‘s Dinner, und die einbrechende Dunkelheit und Ruhe der Natur wurden zu einem bleibenden Erlebnis.

Am Sonntag Morgen traten wir dann zu allgemeinem Bedauern schon die Rückreise an. Das Wörlitzer GartenreichDabei machten wir in Wörlitz in der Nähe von Dessau Halt und besuchten das Wörlitzer Gartenreich, eine Ende des 18. Jahrunderts von „Vater Franz“, dem Fürsten von Anhalt-Dessau in den Elbauen angelegte Gartenlandschaft, die heute zum Unesco-Weltkulturerbe gehört. Auf einem geführten Spaziergang gewannen wir immer wieder neue und beeindruckende Einblicke in diese einzigartige Gartenlandschaft, die ein aufgeklärter und toleranter Fürst hier für sich, seine Bürger und die Nachwelt geschaffen hatte. Nach dem Mittagessen, das wir im Küchengebäude, der ehemaligen Schlossküche gereicht bekamen, ging es dann endgültig nach Hause. Über die neue Thüringer-Wald-Autobahn und den Rennsteigtunnel, mit fast 8 Km Länge der längste Autobahntunnel Deutschlands, erreichten wir gegen 22.00 Uhr wieder wohlbehalten Bammental .

Der Reiseorganisator im Hintergrund, Ronald Stoll, hat alles im Blick1. Vorsitzender Hans-Jürgen Siffling bedankte sich bei Ronald Stoll und Eberhard Steinmann für diesen wunderschönen Ausflug, für die prima Organisation und die kompetenten Informationen während der Reise. Ronald Stoll schloss sich dem Dank an das Reisebüro Steinmann an und erklärte, dass man sich hier immer in den besten Händen befindet. Seit rund 15 Jahren organisierten er und Eberhard Steinmann, der uns auch sehr häufig selbst fährt, die Ausflüge des Volks-Chors, und jedes Jahr seien wir aufs Neue begeistert.