Vereinsausflug 2009


Volks-Chor fuhr nach Prag und ins Riesengebirge
vom 21. bis 24. Mai

Gelungener Vereinsausflug 2009 mit vielen Höhepunkten


Pünktlich um 06.30 Uhr am Himmelfahrtstag starteten fast 50 Reiseteilnehmer mit dem Bus des  IT-Reisebüros Steinmann zum diesjährigen Vereinsausflug in die Tschechische Republik.

Nach einer Frühstückspause in der Nähe von Nürnberg ging es weiter über Amberg,  durch den Oberpfälzer Wald nach Waidhaus, und von dort weiter nach Pilsen, dem ersten Reiseziel in der Tschechischen Republik. Nach einer interessanten Besichtigung der dortigen Brauerei des Pilsner Urquell mit anschließender Bierverkostung in den über 9 Km langen unterirdischen Bierkellern trafen sich alle in der Brauereigaststätte zum Mittagessen mit Brauereigulasch, Böhmischen Knödeln und natürlich mit Pilsner Urquell.

Nach dieser zünftigen Mittagspause ging es weiter Richtung Prag. Etwa 30 Km südwestlich von Prag wurde die Autobahn verlassen und die Fahrt ging in das Flusstal der Berounka, wo nach einigen Kilometern der Ort Karlstejn erreicht wurde. Hier, am zweiten Tagesziel,  steht  die imposante Burg Karlstejn, die nun  entweder zu Fuß oder mit einem Autotransfer erklommen wurde. In einer sehr informativen Führung, erfuhren die Volks-Chorler nun  alles über die Erbauung der Burg durch den deutschen Kaiser und böhmischen König Karl IV. Er hatte die Burg ab 1348 erbauen lassen, um die Reichskleinodien von Deutschland und Böhmen im Hauptturm mit seinen über 7 m dicken Mauern aufzubewahren.  Für fast 70 Jahre wurden hier dann u.a. auch die deutsche Kaiserkrone und die böhmische Königskrone aufbewahrt, deren originalgetreue Nachbildungen wir bewundern konnten. Die Burg selbst zählt heute zu den schönsten und größten Burganlagen Europas.

Am Spätnachmittag brach man dann zur letzten Tagesstation, dem Hotel Regina in Prag auf, in dem  die Reiseteilnehmer für die kommenden Tage ihr Quartier fanden.  Ein sehr schönes Hotel, mit freundlichen und sehr zuvorkommenden Bediensteten erwartete hier in Prag die Reiseteilnehmer, und niemand war verwundert, dass dieses Hotel in den letzten Jahren mehrfach einen Preis als besucherfreundlichstes Hotel  entgegen nehmen durfte.  Mit einem prima Abendessen und anschließenden Gesprächen an der Bar oder in der Lounge endete dann der erste Reisetag.

Am Freitag ging es nach dem Frühstück zur Besichtigung der Stadt Prag mit all ihren Sehenswürdigkeiten. Begleitet von Irinja, der Stadtführerin ging es nun zu Fuß durch den Hradschin mit seinen Palästen und Höfen, dem St. Veitsdom und den Klöstern in Richtung Altstadt.

Immer wieder waren wir beeindruckt durch die Blicke auf die Goldene Stadt. Nach dem Mittagessen in einem sehr originellen Künstlerlokal und einem heftigen Hagelschlag, den man aber in der Gaststätte, im Trockenen, vorüber gehen ließ, wurde die Karlsbrücke überquert und der Altstädter Ring aufgesucht. Durch das Judenviertel, mit einem äußerst interessanten Museum der besonderen Art – Männer wie Frauen erschienen recht interessiert – ging es dann weiter zum Wenzelsplatz.  Hier war die Führung zu Ende und nach einer Freizeit zur persönlichen Gestaltung, ging es zurück zum Hotel. Ein gutes Abendessen beendete den zweiten Tag und viele fanden sich danach wieder in der Lounge zusammen, um bei einem Gläschen oder Glas, den zweiten Reisetag abschließend zu besprechen.

Am Samstag erwartete uns  dann ein weiterer Höhepunkt. Bei strahlendem Wetter ging die Fahrt über 120 Km in Richtung Nordosten, zum Riesengebirge, dem Grenzgebirge zwischen Böhmen und Schlesien, und damit zwischen Tschechien und Polen. Unsere Führerin Martha, geleitete uns durch das Isergebirge, vom westlichen, zum östlichen Riesengebirge, nach Pec am Fuße der Schneekoppe, dem mit 1.602 m höchsten Berg der Tschechei. Und wie sollte es anders sein, nachdem der Lift zum Gipfel an diesem Tag geschlossen war, wurde er unmittelbar mit Eintreffen des Volks-Chors geöffnet. Das ließen sich 11 aus der Reisegruppe natürlich nicht nehmen und fuhren auf 1.602 m Höhe. Ein herrlicher Blick von weit über 100 Km, nach Schlesien auf polnischer Seite, und nach Böhmen, mit dem Böhmischen Paradies auf tschechischer Seite, war ein Erlebnis, das alle, die dabei waren, so schnell nicht vergessen werden.

Die übrigen Reiseteilnehmer nutzten die Zeit zu Spaziergängen in Pec oder um einen Kaffee zu trinken oder zu Mittag zu essen. Als die Gipfelstürmer wieder zurück waren – und man sollte es nicht glauben, eine halbe Stunde später wurde der Lift wieder wegen Sturmwarnung geschlossen – ging es zurück nach Prag. Rübezahl war an diesem Tag dem Volks-Chor absolut wohlgesonnen – und  wir danken ihm dafür !

In Prag traf man sich im Restaurant Nebozizek, in einem Park, hoch über der Stadt, mit wunderschönem Blick auf das Panorama mit Hradschin, Karlsbrücke und Altstadt, zum Abendessen. Bei Klaviermusik und immer wieder mit dem Blick auf das abendliche Prag, das mit zunehmender Dunkelheit zu einem Lichtermeer wurde, nahm man wieder ein hervorragendes Abendessen ein. Danach ging es zurück ins Hotel, und nach einem Absacker, ab ins Bett.

 

Am letzten Reisetag, dem Sonntag, wurde nach dem Frühstück leider schon wieder die Rückreise angetreten.
Über das Egerland mit Karlsbad, einem internationalen Bade- und Kurort, in dem wir wieder bei  herrlichem Wetter einen Spaziergang durch das Zentrum unternahmen und eine Mittagspause einlegten, ging es dann zurück nach Deutschland.

 

 

Vorbei an Bamberg durchquerten wir auf der Steigerwald Höhenstraße den Naturpark Steigerwald in Franken und steuerten unser letztes Ziel, Oberschwarzach mit seinen Weinbergen an. Am Spätnachmittage genossen die Volks-Chorler bei strahlendem Sonnenschein, inmitten von Weinbergen und wieder mit einer hervorragenden Weitsicht auf Unterfranken eine Weinprobe mit interessanten Erklärungen zum Weinbau sowie zu Land und Leuten. Nach der Weinprobe unternahm ein Teil noch einen Spaziergang durch die Weinberge, bevor man sich in der Alten Scheune zum Abschluß und zu einem Fränkischen Vesper zusammenfand. Ob Winzerplatte oder fränkische Bratwürste mit Salat oder Kraut, es schmeckte prima, und der fränkische Wein tat das Seine dazu, dass man erst mit leichter Verspätung den Rückweg antrat.

Wohlbehalten und in bester Stimmung wurde schließlich gegen 22. 00 Uhr Bammental wieder erreicht. Ronald Stoll dankte zuvor Eberhard Steinmann, der den Verein wieder begleitet und als Busfahrer jede Situation souverän gemeistert hatte, für die Organisation des Vereinsausfluges, der wie seit über 20 Jahren, auch 2009 wieder in allerbester Weise vom Reisebüro Steinmann vorbereitet und entsprechend den Vorstellungen und Wünschen des Volks-Chors gestaltet worden war. 1.Vorsitzender Hans-Jürgen Siffling dankte ebenfalls Eberhard Steinmann für den gelungenen Ausflug und Ronald Stoll für Konzeption und Vorbereitung. Beiden übergab er dafür ein „Dankeschön“ des Vereins.