Chor- und Theatertage 2011


 

Der Volks-Chor veranstaltete wieder seine
Chor- und Theatertage
 

Schon im Vorfeld wurde kräftig die Werbetrommel geführt. Mit Ankündigungen in Zeitungen und Info-Blättern, sowie einer Flyer-Aktion war jeder in Bammental informiert, dass dieses Jahr die Chor- und Theatertage wieder stattfinden werden.

Der Frauenchor eröffnete mit „Butterfly“ von Danyel Gérard die Veranstaltung. Nach der Begrüßung der zahlreichen Gäste und Ehrengäste durch den ersten Vorsitzenden Hans-Jürgen Siffling trug der Frauenchor „Über sieben Brücken musst du gehn“ von Ulrich Swillms vor. Der gemischte Chor zeigte mit zwei Liedern von Udo Jürgens „Ich war noch niemals in New York“ und „Heute beginnt der Rest deines Lebens“ sein Können.

In zahlreichen Proben wurde der Schwank „Tante Lene und die Millionen“ von Wilfried Reinehr einstudiert:
Tante Lene, Ottokar und EugenieTante Lene (Hildegard Marschar) lebt seit kurzem bei ihrem Neffen Theodor Fauler (Hans-Jürgen Siffling) zur Untermiete, da ihre geringe Rente nicht mehr ausreicht, einen eigenen Haushalt aufrecht zu erhalten. Doch dessen Frau Kathrin (Heidemarie Siffling) ist Tante Lene ein Dorn im Auge.
Eugenie, Ottokar und KathrinSie will die Tante loswerden und am Liebsten an ihren Schwager Ottokar (Rainer Weinmann). Doch dem geht es auch nicht besser. Dessen Frau Eugenie (Ulrike Herbold) fühlt sich auch nicht berufen, die alte Dame bei sich zu Hause aufzunehmen. Da keine der beiden nachgeben will, einigen sie sich darauf, Tante Lene ins Altersheim abzuschieben. Samuel und Tante LeneDer ehemalige Nachbar der Tante Samuel Kutscher (Karl-Heinz Herbold) hat vom überraschenden Umzug nichts mitbekommen und deshalb bei der Der Kommisar Polizei eine Vermisstenanzeige aufgegeben. Ein Kommissar (Thomas Siffling) erscheint auch schnell bei Fauler's und kann alles aufklären, so dass auch Samuel nun die neue Adresse der Tante Lene kennt und ihr alsbald einen Besuch abstattet.

 

Ottokar und Theodor kommen aus dem Weinkeller zurück!Während die Brüder Theodor und Ottokar sichtlich unter dem Joch ihrer Ehefrauen leiden, ziehen sie sich gerne in den gut sortierten Weinkeller der Fauler's zu ausgiebigen Weinproben zurück.

Eugenie, Herr Isegrimm und Kathrin
Indessen nehmen die Frauen der beiden die Sache in die Hand. Ein Seniorenstift in der Nähe wird angerufen und dessen Leiter Herr Isegrim (Fritz Welz) wittert sofort neue Einnahmen und möchte die alte Dame gerne sofort aufnehmen. Allerdings nur solange bis er merkt, dass die Tante Lene gar kein Vermögen hat.

Marie besucht Tante Lene Zwischenzeitlich hat aber Tante Lene ihre Freundin Marie Ferber (Monika Schröder) ins neue Heim eingeladen und klagt der Freundin ihr Leid mit dem unfreundlichen Umgangston ihrer Verwandten.
Marie und Tante Lene planen einen Lotteriegewinn

Eugenie und der LotterieboteDer Marie fällt nun eine List ein. Ein erfundener Lotteriegewinn in der Klassenlotterie soll die Tante für die Verwandtschaft attraktiver machen. Ein gespielter Lotteriebote (Michael Stoll) soll die Nachricht überbringen. Da die Nachricht gar nicht Tante Lene erreicht, sondern schon vorher von Eugenie abgefangen wird, macht die Nachricht noch glaubhafter.

Jetzt geht es natürlich rund. Eugenie glaubt, die Tante sei reich und will sie deshalb so schnell wie möglich bei sich aufnehmen. Kathrin kann ihr Glück, die Tante endlich los zu sein, gar nicht recht fassen. Als sie merkt, weshalb Eugenie ihre Kehrtwende vollzogen hat, ist es fast zu spät.

Mit vollem körperlichem Einsatz wird um die Tante gerungen. Auch der Herr Isegrim hat von dem unerwarteten Geldsegen erfahren und will die Tante Lene nun sofort im Luxus-Seniorenstift aufnehmen. Doch die Tante Lene will gar nicht weg und will eigentlich nur ein kleines Appartement in Theodors Haus, das sowieso seit dem Auszug dessen Tochter leer steht, beziehen.

 

 

 

 

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Es kommt wie es kommen muss. Bald merken alle, dass die Tante doch nicht gewonnen hat. Der Rausschmiss naht. Wird die Tante nun auf der Straße sitzen? Die Rettung kommt in Form des ehemaligen Nachbarn, der schon immer ein Auge auf die Tante Lene geworfen hatte. Auf sein Los in der Klassenlotterie ist der Hauptgewinn gefallen und so wird eine Alten-Wohngemeinschaft gebildet und die Verwandtschaft hat das Nachsehen.

Mit tosendem Beifall bedankte sich das Publikum bei den Darstellern für die gelungene und turbulente Aufführung. Sie war gespickt mit ironischen Seitenhieben auf die Geldgier der verschiedenen Akteure. Damit wurde so mancher Lacher provoziert.

Regiseur und Souffleur Ronald StollDer Schriftführer Jürgen Marschar stellt die einzelnen Schauspieler dem Publikum vor und bedankte sich bei allen mit einem Präsent, sowie bei Ronald Stoll, der die Regie geführt und während der Aufführung souffliert hatte.

Trotz vollem Haus am Samstag Abend war die Nachfrage nach Eintrittskarten so groß, dass auch die Vorstellung am Sonntag Nachmittag ausverkauft war. Auch am Sonntag war das Publikum wieder begeistert. Mit nicht enden wollendem Applaus zeigten sie, dass sich die Anstrengungen der letzten Monate gelohnt hatten.

Ein herzliches Dankeschön an alle, die dazu beigetragen haben, dass wieder unsere Chor- und Theatertage durchgeführt werden konnten und so ein toller Erfolg wurde. Auch ein extra Dank an die Helfer im Hintergrund, den Küchenteams am Samstag und Sonntag, die bestens für die Versorgung der Gäste sorgten, den Bedienungen, die schnell und zuverlässig die Gäste bedienten, den Kulissenbauern, den Personen, die den Saal gerichtet und die Tische mit Deko versehen haben.
Der
Fa. haessmedia Bammental für die Plakat- und Flyergestaltung. Denjenigen, die wieder alles abgebaut haben und den Organisatoren, die die ganze Veranstaltung vorbereitet haben und damit erst möglich gemacht haben.

JM