Oktoberfest 2011


Gelöste Stimmung bei flotter Musik

Das dritte übertraf die bisherigen Oktoberfeste des Volks-Chors in jeder Hinsicht

Das Oktoberfest 2011 bestätigte, dass der bedauerte Abschied vom populären Sommernachtsfest  und die Entscheidung des Vorstands, dafür jährlich ein Oktoberfest auszurichten, richtig war. Der große Gästezuwachs beweist, dass der Veranstalter Erfahrung gewonnen hat in Sachen Organisation  und Gestaltung und die Volks-Chorler sowie Helfer mit größtem Engagement bei der Sache sind.

Schon der erste Eindruck beim Betreten des Saales nimmt den Gast gefangen. Blau-Weiße Rauten allerorten vergegenwärtigen das ferne Bayern. Ulrike Herbold und ihrem Team gelang es auch diesmal  mit schlichtesten Mitteln,  wie Geäst, Bank, Zeitung, historischen Bierflaschen herbstliche Stimmung  der Gemütlichkeit zu zaubern.

 

 

 

 

Wer den Saal betrat, musste zunächst am Stand von Ursel Merkle und Waltraud Klingmann vorbei, die bunte Strickwaren, Marmeladen und Säfte anzubieten hatte.

 

 

 

Übrigens hatte man diesmal die Cafeteria aus dem Saal verlegt. Für Kaffee, Kuchen und Torten, richtete man die  Cafeteria in einem Nebenraum in der Regie von Ilse Fabian, Rosel Wallenwein und Waltraud Hartner ein, die übrigens sehr gut besucht war, weil man hier an Stehtischen auch schnell einen duftenden Kaffee trinken konnte.

Die Bedienung war allgegenwärtig und prompt. Die Servierwagen mit Flaschengetränken standen für jede Bedienerin oder Bediener in greifbarer Nähe. Auch auf sein  frisch gezapftes Bier musste niemand lange warten. Ottmar Wallenwein,Peter Fabian und Rainer Weinmann hinter dem Tresen hatten alles im Griff. Übrigens Bier: Sehr gefragt waren diesmal die Maßkrüge, denn sie waren fast nur halb so teuer wie die Maß auf der Münchner Wies´n.

Die Küche war auch gut aufgestellt. Die Teller mit Krautsalat standen schon zu Dutzenden rechtzeitig bereit und warteten darauf, abgeholt zu werden. Und sie fanden reißenden Absatz. Genau so die Knödel, die, unter der Aufsicht von  Elvira Müller handgefertigt, in den Töpfen köchelten.

Marietta Krämer und Ulrike Herbold sorgten dafür, dass Haxen und Braten stets servierfertig waren. Und es gingen derer weit über 200 Portionen über die Theke. Die Koordination in diesem Bereich unterstand dem 2. Vorsitzenden Ronald Stoll, und das machte sich durchaus in positiver Weise bemerkbar. Karl Heinz Herbold konnte alle Bestellungen sofort ausgeben.

Feuerprobe für das ganze Team war die Stunde zwischen 12 und 13 und vielleicht noch etwas darüber. Da waren alles Plätze belegt, obzwar die ganze Saalfläche mit Tischen besetzt war. Zu den prominenten Gästen zählte auch Bürgermeister Holger Karl. Dieser Erfolg konnte nicht nur den 1. Vorsitzenden Hans-Jürgen Siffling freuen, sondern alle Mitglieder  des Volks-Chors, die sich, mit welchem Auftrag auch immer, im Festsaal aufhielten.

Bis dahin hatte die Kapelle der Kleinen Egerländer, wie immer mit viel Schwung, nur Tischmusik  zur Unterhaltung oder stellenweise zum Mitsingen geboten. Doch nach dem Essen drängte es viele der Gäste auf die ziemlich enge Tanzfläche. Die Musik wurde stürmischer, die Tänzer wurden überschwänglich, die Stimmung tobte. Die Fangemeinde der Kleinen Egerländer war dabei mit ein Stimmungsmacher.

Das Schätzspiel, für die ganze Familie gedacht, stieß auf großes Interesse. Man musste das Gewicht der acht glänzenden Volks-Chor-Pokale erraten. Den Gewinnern winkten attraktive Preise. Spender der Preise waren: ES-Touristik Steinmann, Bammental, Sparkasse HD, Fliale Bammental und Metzgerei Gabriele Müller, Bammental. Die Bombenstimmung hielt bis zuletzt an, das war auch daran zu erkennen, dass sich die letzten Gäste erst um 18 Uhr verabschiedeten.

Eine Attraktion bildete auch in diesem Jahr die Schau der historischen Trecker und glänzend herusgeputzten Oldies, wie etwa ein Volvo aus dem Jahre 1954 oder Heinkel Kabinenroller und BMW Isetta. (E.L.)

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