Don Kosaken - Konzert  2019


Ein Glanzpunkt im Jahresprogramm des Volks-Chor

Der Gemischte Chor des Vereins eröffnete unter der Leitung seines bewährten Dirigenten Karl Schmelzer mit dem "Ave Maria der kleinen Bergkirche" den Abend.

Danach begrüßte der 1.Vorsitzende Ronald Stoll die zahlreich erschienenen Gäste und ging kurz darauf ein, dass der Don Kosaken Chor, mit welchem der Volks-Chor seit 2012 freundschaftlich verbunden ist, nun zum dritten Mal ein Konzert in Bammental durchführt. Er versprach den Gästen ein einmaliges Erlebnis mit dem berühmten a capella Chor, der mit seinen 14 Sängern durch seine Choräle und Volksweisen einen Einblick in Russlands Musik und damit in die russische Seele vermitteln werde.

Mit Glocken der Heimat, wie bereits zuvor begleitet an der Orgel von Frau Kyoung, leitete der Gemischte Chor im Vorprogramm dann über zum Auftritt der Don Kosaken.

Im ersten Teil bot der Chor, unter dem Dirigat von Wladimir Pasolnij, mehr die sakrale Musik der russisch-orthodoxen Kirche. So waren u.a. „Herr erbarme dich unser“, „Rette, oh Gott dein Volk“ oder „Oh, bete Freund“ zu hören.

Der a capella Chor erfüllte mit seinen herrlichen Männerstimmen, übrigens alle auch Solisten, und mit einer einmaligen Klangfülle die katholische Kirche, so dass bei manchem der vielen Besucher ganz sicher eine Gänsehaut hervorgerufen wurde.

Nach einer kurzen Pause war der zweite Teil u.a. geprägt durch bekannte russische Volksweisen, wie Grünes Gras Kalinka, die zwölf Räuber, Abendglocken oder eintönig hell klingt das Glöcklein. Beeindruckende Soli von Bässen und Tenören gaben den Chorvorträgen zusätzlich ihr Gepräge.

Mit einem ausdrucksvollen Vortrag von Bortnianskys „Ich bete an die Macht der Liebe“ verabschiedete sich dann der Don Kosaken Chor Serge Jaroff von seinem Publikum, das ihm, wie bereits im ersten Teil, stehende Ovationen für seine gesanglichen Leistungen darbrachte.

SM